Neue Merchant Center Tools: Optimiere deinen Google Shopping Feed fürs Frühjahr

1. Februar 2018
 

Feed-technisch hat 2017 einige Veränderungen gebracht. Wenn du noch nicht die Gelegenheit dazu hattest, die neuen Merchant Center Tools an deinem Feed anzuwenden, starte mit uns in den Frühjahrsputz und bringe deinen Feed auf den neuesten Stand! Schließlich bildet der Produktfeed die Basis für jede PPC Kampagne. Mit einfachen Optimierungen an deinem Feed kannst du sicherstellen, dass Google die richtigen Informationen aus deinem Google Shopping Feed zieht, wenn deine Produktanzeigen ausgespielt werden.

 

Im September hat uns Google neue Merchant Center Tools zur Verfügung gestellt, welche es deutlich einfacher machen, Ordnung in den Feed zu bringen. Google unterscheidet nun zwischen Haupt- und Subfeeds. Subfeeds helfen dir dabei, zusätzliche Informationen zu Produkten in den Hauptfeed zu integrieren. Mit der Hilfe neuer Feedregeln kannst du Subfeeds einsetzen, um Produktinformationen ein- oder mehrmals im Hauptfeed zu aktualisieren:

 

Lass uns Ordnung in deinen Feed bringen!

 

  1. Vermeide Fehler und sorge dafür, dass Produktinformationen stets aktuell sind

So offensichtlich es klingen mag, ein guter Start bei jeder Optimierung ist es dafür zu sorgen, dass die Informationen im Feed korrekt und noch valide sind. Werbeanzeigen, die falsche oder irrelevante Informationen enthalten beeinflussen die Nutzererfahrung negativ und führen damit zu einer Verschlechterung der Conversionrate.

Verwende beispielsweise die neue Feedregel “Aktuellsten Wert übernehmen”, um Preisinformationen auch bei Änderungen immer auf dem neuesten Stand zu halten. Erstelle einen Subfeed mit der Feed-ID und dem Preis-Attribut:

 

  1. Nutze die Produktkategorien von Google

Eine wirksamer Hebel dafür zu sorgen, dass Produktanzeigen nur ausgespielt werden, wenn sie zur Suchanfrage passen, führt über die Kategoriebezeichnungen in deinem Feed. Nutze das Attribut Google_Produktkategorie entsprechend der Google Produkttaxonomie. 

Je nach Zielland und den Artikeln, die du verkaufst, kann die Verwendung der Produktkategorien optional oder obligatorisch sein. Für die Kategorien Bekleidung & Accessoires, Medien und Software ist die Nutzung der Kategorien von Google verpflichtend. Wir empfehlen in jedem Fall, die Kategoriebezeichnungen von Google zur Strukturierung der Produkthierarchie nutzen.

 

  1. Sortiere deine Produkte in einer mehrfach-verzweigten Struktur aus Produktkategorien

Um die Sichtbarkeit deiner Produkte zu erhöhen ist es wichtig, über die richtigen Produktkategorien zu spezifizieren, worum es bei dem Produkt geht. Wir schlagen vor mindestens 2-3 Subkategorien einzusetzen, um die Produktkategorie detailliert zu beschreiben. Setzt du mehr Subkategorien ein (wenn möglich), machst du Google damit noch deutlicher, was du verkaufst.

 

  1. Pflege deine Attribute nach den Google Standards

Achte darauf, die Google Attribute richtig zu nutzen: Selbst ein häufiges Attribut wie Geschlecht wird oft nicht konsequent benutzt. Ob du “Männer”, “Frauen” and “Uni” nutzt – oder auch die von Google vorgegebenen AttributeHerren”, “Damen” und “Unisex” – kann bereits einen deutlichen Einfluss auf den Erfolg deiner Werbeschaltungen haben.

Benenne deine Artikel um mit folgenden Änderungsvorgängen:

  • Verwende den Vorgang “Suchen und ersetzen” um alle Artikel von “#aed09b” zu “Grün” umzubenennen
  • Verwende “Standardisieren” um “Frauen” zu  ”Damen” umzubenennen

 

  1. Stelle den Produkttypen so detailliert wie möglich zur Verfügung

Als Nutzer unseres Google Shopping Features weißt du vielleicht, dass unser speziell für Google Shopping weiterentwickelte Optimierungsalgorithmus Informationen über die Feedstruktur verwertet. Der Algorithmus nutzt diese Informationen, um eine Lernhierarchie zu bilden, in der ähnliche Produkte von der Performance der anderen lernen und sie für ihre eigenen Entscheidungen einsetzen.

Wenn du Adference für Google Shopping nutzt oder planst, unsere Lösung einzusetzen, ist es wichtig zu beachten, dass ein optimaler Feed für Adference so viele sinnvolle Produkttyp-Ebenen (Attribut: Produkttyp) wie möglich darstellt. Ein Beispiel eines maximal strukturierten Feeds, der aus so vielen Subkategorien wie möglich aufgebaut ist, ist Essen & Trinken > Geschirr & Besteck > Tassen.

 

  1. Beherzige die Empfehlungen im Merchant Center

Empfehlungen sind individualisierte Benachrichtungen und Tipps von Google, mit denen du die Qualität deiner Produktdaten verbessern kannst – von kleinen Anpassungen bis hin zu grundlegenden Arbeiten am Feed. Es lohnt sich hier ab und an einen Blick reinzuwerfen, insbesondere wenn du noch nicht so lange mit Google Shopping arbeitest.

 

Wenn du Fragen hast oder Unterstützung dabei benötigst, deinen Google Shopping Produktfeed in Form zu bringen, wende dich gerne an deinen Account Manager. Wenn du deinen Produktfeed optimieren möchtest, bevor du in den 30-tägigen Test bei Adference startest, schreib uns. Wir helfen dir gerne weiter!

Weiterführende Informationen zu den neuen Merchant Center Tools findest du im Blogpost Google Shopping 2017 Updates you Shouldn’t Miss bei unseren Freunden von DataFeedWatch.

Testen